Da der Originalsitz nicht mehr meinen Erfordernissen
entsprach,
entwickelte ich verschiedene Methoden zur Herstellung einer neuen
Sitzbank.
Mein erster Entwurf beschränkte sich auf den Neubau der
Grundplatte aus Riffelblech und der Anpassung der
Schaumstoffauflage.
Das Werkzeugfach machte ich von unten zugäglich und den Bezug
erneuerte ich ebenfalls.
Das zweite Modell entstand aus einer Endurositzbank von E-Bay fuer
5 Euro.
Nachdem eine Halterung angebracht wurde, fertigte ich einen
Höcker.
Was sich nicht anpassen liess, wurde abgeschnitten und aus Alublech
nachgefertigt.
Wichtig ist, den Sitzbezug am Anfang nur mit selbstbohrenden
Blechschrauben zu befestigen, um noch Veränderungen vornehmen
zu können.
Außerdem kann es notwendig sein, die Auflage mehrmals
nachzuspannen. Am Besten geht das in der prallen Sonne.
Die Schrauben werden abschließend durch Blindnieten ersetzt.
Alle Löcher heiß vorstechen,
da sich sonst beim Bohren das Fleece um die Schraube wickelt.
Der erste Höcker stammte, wie man nur unschwer erkennen kann,
von einem Betoneimer.
Profis formen sowas natürlich mit Glasfasermatten
Hier mußte mal wieder eine Endurobank herhalten
Die Fertigung der Halter gestaltete sich diesmal etwas
aufwändiger.
Dieser Höcker entstand aus der Küchenlampe meiner Eltern;
hab jahrelang Schulaufgaben darunter erledig.
Als Bezug verwendete ich jedes mal den Universalbezug von Polo
zum Preis von 30 Euro.
Die Aluminiumleisten gibts im Baumarkt.
Die selbstbohrenden Blechschrauben sollten recht dünn
gewählt werden.
Den Bezug vorher mit einer heissen Spitze duchstechen.
Die endgültige Befestigung durch Blindnieten mit einer
unterlegten Leiste vornehmen.
Löcher und Kanten lassen sich gut mit Bauschaum
ausgleichen.
Spezialfleece vom Polsterer unter dem Bezug legen, daß
beseitigt kleinere Unebenheiten.