Wie bei dem TS Motor mit 6 Volt Lichtmaschine habe ich
mich auch bei dem 12 Volt
ETZ-Motor für die kontaktlose Zündung der Firma Helotronik entschieden.
Sie hat sich in der 250er seit Jahren bewährt. Der Einbau
gestaltete sich problemlos,
lediglich die Zuleitung zur Spannungsversorgung des Gebers
muß berücksichtigt werden.

Der Vorteil dieser Elektronik ist neben
Wartungsfreiheit, einem stärkeren und genaueren
Zündfunken auch die Möglichkeit in einer 1/2 Stunde auf
Kontaktgesteuertes Steuergerät
umzubauen oder direkt den Kontakt zur Ansteuerung der Spule zu
benutzen.

Der Zündimpuls wird durch eine Gabellichtschranke
erzeugt. Der Exzenter muß um die
Stärke der Schlitzscheibe gekürzt werden, die den Funken
auslöst. Nach der Ausrichtung
wird sie mit dem Rotor verschraubt. Die Kontakte befestigte ich
etwas verdreht, um sie
bei Ausfall des Gebers wieder verwenden zu können

Während der Probefahrt stellte sich folgender
Effekt ein:
Nach einigen Kilometern Autobahn oder hochtouriger Fahrweise hatte
ich Zündaussetzer,
welche meistens nach dem Wechseln der Kerze verschwanden. Als
Ursache vermutete ich
die Isolatorkerze aus dem Hause Beru, welche ich zur
Übeprüfung im Werk einschickte. Da
dort keinen Fehler gefunden wurde, tauschte ich die Zündspule.
Seit dem ist der Fehler nicht
mehr aufgetaucht. Ich empfehle, die Spule aus dem Hause Beru vom
Typ "ZS 220" zu verbauen.
Die Abmessungen entsprechen denen der Originalspule. Die Spule gibt
es ebenfalls in der
6 Volt Ausführung. Diese Bezeichnung finded man bei meinem 250er Umbau.